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matteo
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#16 Beitrag von matteo » Mo, 28.12.2009 18:08

momentan kein guter lauf bei mir, was audio-anschaffungen angeht (kopfhöhrer...).

nachdem ich jetzt die shure M44-7 einige tage montiert und getestet habe, muss ich leider sagen ich bin nicht überzeugt!
sie klingen besser und vorallem lauter als meine alten, aber das ist ja keine kunst.
keine bewegenden bässe, und die höhen sind zu intensiv für meinen geschmack, vorallem bei hoher lautstärke eine sehr unangenehmes hintergrund-kratzen!
ich steh schon auf klaren sound, aber weh solls nicht tun.
fazit: ortofon mal probieren... ;)

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echochild
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#17 Beitrag von echochild » Mo, 28.12.2009 18:53

Würde ich dir auch empfehlen. Die Nightclub mit elliptischen Schliff oder die weißen Elektro sphärisch rocken die Hütte was den Sound betrifft. :yeah:

Übrigens, deine Beschreibung zum Nadelschliff ist nicht ganz richtig.

Elliptisch ---> Breiter Schliff, zieht die volle Information aus der Rille daher der beste Klang aber kein guter Halt in der Rille. Platte nutzt sich schneller ab.

Sphärisch ----> Spitzer Schliff, harte Nadelaufhängung auf den Boden da sie NICHT auf den Rand aufliegt, zieht aber nicht die volle Information aus der Rille. Daher weniger guter Klang aber gut zum Auflegen bzw. Back Cueing geeignet. Platte nutzt sich langsam ab.
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#18 Beitrag von matteo » Mo, 28.12.2009 20:41

danke echochild. wird auch noch eine schwierige entscheidung sein, werd noch etwas recherchieren.
eins ist mir immer noch nicht klar;
ich kann auf meine BroadCasts einfach nur eine andere nadel draufschieben und das wars? also die systeme ohne nadel sind alle gleich (teil zwischen nadel und tonarm)? gibt nähmlich so viel verschiedene farben...?

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#19 Beitrag von echochild » Di, 29.12.2009 03:17

Nein, Sytem und Nadel sollten wohl identisch sein. Kann mir nicht vorstellen, dass es gut ist, 'ne Broadcast auf 'ne Electro zu stecken. Geht das überhaupt, so rein mechanisch? Das weiß ich nämlich auch nicht.
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#20 Beitrag von matteo » Di, 29.12.2009 11:49

ja danke, denk ich auch.
die Elektro ist ein super tip, überzeugt mich laut beschreibungen auch, die wirds. Hoffe die höhen sind nicht recht kratzig... mal schaun

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#21 Beitrag von echochild » Di, 29.12.2009 12:24

Ich nutze die Dinger selbst und bin sehr zu frieden mit denen.
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#22 Beitrag von matteo » Do, 18.02.2010 22:53

nachdem ich die shure jetzt einge zeit in verwendung habe, bin ich eigentlilch soundtechnisch ganz zufrieden. das beste ist aber der massive halt in der rille bei wenig auflagekraft, das passt echt!
nach anfänglicher enttäuschung find ich die dinger mittlerweile super.

ABER:

hab ein knacksen in unregelmässigen abständen, als ob sich strom entladen/stören würde.

hab alle anschlüsse, kabel, erdungen, stecker gecheckt, eigene stromzufuhr, andere slipmatts, anderer turntable anderes system usw usw
das hat gedauert bis ich jetzt leider sagen muss die M44-7 haben ein problem.

seltsamerweise haben das beide. bei meinen anderen systemen (Audio Technica und Ortofon) gibt es keine probleme.

!!!es handelt sich nicht um kratzer in den platten, es ist nicht das bekannte vinylknistern. zwar ähnlich, aber lauter und etwas anders.
taucht manchmal alle minuten auf, dann wieder lange nicht, ganz unterschiedlich.


ortofon electro sind jetzt auch gekommen.
klanglich sehr ähnlich der Shure M44-7, allerdings leiser aber gut.
leider große enttäuschung was die rillenstabilität anbelangt. sehr springfreudig, wie ich das von ortofon gewohnt bin. in dem punkt können die mit den shure nicht annähernd mithalten.
soll aber ein "scratch system" sein!! steht auch groß auf der verpackung. bin schon sämtliche einstellungen durch...
kann sein das sie noch ein bischen eingespielt werden müssen, mach mir da aber keine großen hoffnungen.

naja, es braucht ja immer ein wenig zeit für praxis um wirklich ein realistisches feedback geben zu können. das ist soweit mein erster eindruck der Elektro. :|

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#23 Beitrag von maxi-freak » Do, 18.02.2010 23:33

matteo hat geschrieben: leider große enttäuschung was die rillenstabilität anbelangt. sehr springfreudig, wie ich das von ortofon gewohnt bin. :|
Kann ich widerum nicht bestätigen.
4 Jahre Ortofon Broadcast-E und die ist noch nicht 1x gesprungen :shock:

Was habt ihr nur für Platten :roll:
Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

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#24 Beitrag von matteo » Fr, 19.02.2010 00:01

naja, da gehts schon ums backcueing und scretchen, also djing.
wenn ich die platten nur abspiele hab ich kein problem mit springen.

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#25 Beitrag von echochild » Fr, 19.02.2010 11:48

Ich lege seit Jahren mit den Ortofon auf. Sowohl Club als auch at home. Ich habe bisher niemals die Nadel springen sehen. Noch nie. Auch beim heftigen Back Cueing. Ich frage mich gerade, was du mit den Dingern machst? Und hier zu Hause habe ich das Gewicht nichtmal auf die empfohlenen 4 Gramm eingestellt um ein wenig die Platten zu schonen. Zudem wird hier fast jeden zweiten Tag aufgelegt mit Kumpels. Seit 'ner halben Ewigkeit.
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#26 Beitrag von ITALOMASTER » Fr, 19.02.2010 14:58

Auch ich habe seit Jahren ORTOFON (Nightclub E und S) und mit Springen niemals Probleme gehabt. Kann die vom Sound und Komfort nur empfehlen - eben auch beim DJing.
Viele Gruesse,

Markus

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#27 Beitrag von matteo » Fr, 19.02.2010 16:51

interessant, alle von ortofon überzeugt lol
das sagt mir ich muss noch geduld haben, fein justieren und die systeme richtig einspielen.
habt ihr evtl noch einen tipp, wie geht ihr zb beim einstellen des anti scating genau vor?
danke

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#28 Beitrag von echochild » Fr, 19.02.2010 20:10

Das ist im Grunde einfach. Faustregel: Anti-Skating und Auflagegewicht immer gleich.

Ach und zum Vinylknistern: Das klingt für mich nach dem Knistern bei statischer Aufladung. Einfach mal die Platte mit Reinigungs- bzw. Antistatikflüssigkeit putzen.
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#29 Beitrag von matteo » Fr, 19.02.2010 22:12

echochild hat geschrieben:Das ist im Grunde einfach. Faustregel: Anti-Skating und Auflagegewicht immer gleich
danke, ich weiss. aber das bringt ja nicht immer das gewünschte ergebnis. vorallem bei 4g nicht möglich, weil anti scating nur bis 3 geht.
ich nehme zb eine one-sided vinyl her, leg di nadel auf die nicht bespielte (glatte) seite und sehe mal wie sie sich verhält. dann mit anti-scating ausbalancieren.

und danke auch für den tipp betreffend dem knacksen (nicht vinylknistern). leider ist das bei allen platten, sonst wärs mir eh egal.
das wäre eigentlich auch mein gedanke, aber es ist keine statische aufladung zu bemerken. kein kleben am slipmat, kein knistern beim runternehmen oder ähnliches was darauf schliessen würde.

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#30 Beitrag von echochild » Fr, 19.02.2010 22:58

Was benutzt du denn für Plattenspieler? Mein Anti Skating bei meinen Technics geht sogar bis 6 :wink:
Das Anti Skating wird auch nicht benutzt, um die Platte auszubalancieren sondern um die Mitte der Rille zu stabilisieren.
Damit der Abtast-Fehlerwinkel nicht zu groß wird, kröpft man den Tonarm ab. Dadurch befindet sich aber die Zugrichtung als Folge der Reibung Platte / Nadel NICHT in der Tonarmrichtung. Das bedeutet, dass diese Reibung einen Zug ausübt, der nicht vom Tonarmlager aufgefangen wird, sondern einen leicht versetzten Angriffspunkt hätte. Da dort kein Lager ist, entsteht eine seitliche Kraft. Diese Skatingkraft wird mit der Antiskatingeinrichtung kompensiert.
Die korrekte Einstellung geht eigentlich nur mit einer Testplatte, die eine Mono-Aufzeichnung eines Testtons hat, der fortlaufend lauter wird. Stimmt die Skating-Kompensation, so beginnen beide Kanäle gleichzeitig zu klirren, weil bei beiden Rillenflanken die Nadel flattert. Stimmt die Kompensation nicht, so ist es entweder der linke oder der rechte Kanal, der zuerst verzerrt.
Absolut unbrauchbar ist die Methode mit der rillenlosen Platte. Eine Nadel stellt an der Spitze IMMER eine Kugel dar, egal, wie der Schliff auch aussieht. Und damit ist die Reibung auf der glatten Oberfläche immer gleich.
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